Antoniterkirche

Die heutige Ausstattung der Kirche

Während des Zweiten Weltkrieges verlor die Kirche alle ihre bunten Glasfenster, nur das zentrale Chorfenster von 1520 mit der Kreuzigungsszene blieb erhalten. Am Fuße des Kreuzes sieht man zwei Wappen des Antoniterordens. 1952 wurden links und rechts des Kreuzes die Wappen der ersten sechs protestantischen Gemeinden durch Georg Eberlein hinzugefügt.

Im rechten Seitenschiff steht ein Taufstein aus dem zwölften Jahrhundert, der der Antoniterkirche vom nahe gelegenen Museum Schnütgen zur Verfügung gestellt worden ist. Zur Übergabe des Taufbeckens im Jahr 1934 schmiedete Carl Wyland aus Bronze Schale und Deckel des Taufbeckens.
Über dem Taufbecken ist das "Kruzifix II",  ein Kunstwerk von Ernst Barlach aus dem Jahr 1918, angebracht, gegenüber der "Lehrende Christus". Komplettiert werden die Kunstwerke durch das Hauptwerk von Ernst Barlach, den Schwebenden, der als einzig verbliebener Originalguss im linken Seitenschiff hängt.
Mehr Informationen zu den Kunstwerken von Ernst Barlach in der Antoniterkirche gibt es hier
Die Schlusssteine im Deckengewölbe zeigen vom Chor zur Orgel hin folgende Symbole: das Jesusmonogramm (IHS = Jota, Eta, Sigma), das Kreuz des Antoniterordens (Taukreuz), das Christusmonogramm (PX=Chi, Rho), die Rose, die Jesus beziehungsweise Maria symbolisiert, sowie das A und O nach Offenbarung 21,6: „Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende.“

Die beiden Ambonen sind von Rudolf Peer 1984 geschaffen worden. Sie verweisen auf das Alte und das Neue Testament: die „Mazzeba“, gestaltet als mosaische Gesetzestafel, auf die 10 Gebote, der Adler mit den weitausgebreiteten Flügeln auf den Evangelisten Johannes.
Im Entrée der AntoniterCityKirche ist von Renate Stendar-Feuerbaum die bei den Besuchenden der Kirche äußerst beliebte Bronzeskulptur "FÜRCHTET EUCH NICHT - SIEHE - ICH VERKÜNDE EUCH GROSSE FREUDE" aus dem Jahr 1976 zu sehen. Durch diesen Raum, an der Verkündigung vorbei, betreten die Menschen die Kirche zu den Gottesdienstzeiten. Außerhalb der Gottesdienstzeiten ist dies ein Raum der Stille.
Ambo von Rudolf Peer.
Das historische Fenster in der Antoniterkirche Köln.