Gottesdienst für die Unbedachten mit Überführung des Gedenkbuchs

Das Gedenkbuch für die Verstorbenen, die ohne Trauerfeier beerdigt worden sind, geht am Dienstag, 21. November, wieder zurück in die Basilika St. Aposteln. Die feierliche Translatio startet um 18 Uhr in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Wir möchten Sie herzlich einladen, die Überführung des Gedenkbuches und das anschließende ökumenische Gebet mitzufeiern und aller Verstorbenen zu gedenken, die ohne eigene Trauerfeier bestattet wurden.
Gottesdienst für die Unbedachten mit Überführung des Gedenkbuchs

Aus der Mitte der christlichen Gemeinschaft soll niemand gehen, ohne dass seiner gedacht und für ihn gebetet wird. Darum wird in Köln der "Unbedachten" - also jener Menschen, die ohne eine eigene Feier beerdigt wurden - bei den monatlichen Gottesdiensten in einer würdigen Feier im gemeinsamen Gebet gedacht. Seit 2006 wird dieser Gedenkgottesdienst für die Unbedachten regelmäßig gefeiert - an jedem dritten Dienstag eines Monats. Die ökumenischen Feiern finden im jährlichen Wechsel in den in St. Aposteln und in der Antoniterkirche statt. Mit ihrer Teilnahme am Gottesdienst drücken viele Menschen ihr christliches und gesellschaftliches Engagement aus, damit nach Möglichkeit kein Mensch aus unserer Mitte "unbedacht" zu Grabe getragen wird. Initiiert hat diese Gedenkfeiern ein Initiativkreis aus Katholiken und Protestanten. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln sowie dem Bestatterverband wurde dieser regelmäßige Gedenkgottesdienst verabredet.

In diesem Jahr wurden die ökumenischen Gottesdienste in der evangelischen Antoniterkirche gefeiert. Am 21. November 2017 wird das Gedenkbuch mit den Namen der Verstorbenen in einer Prozession von dort in die katholische Basilika St. Aposteln überführt werden (Translatio). Dort werden die Gottesdienste dann ein Jahr lang gefeiert.

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