Erinnern - eine Brücke in die Zukunft: Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Zur Gedenkfeier der Befreiung von Auschwitz "Erinnern - eine Brücke in die Zukunft" wird für Sonntag, 28. Januar, 14 Uhr, in die Antoniterkirche Köln, Schildergasse 57, eingeladen. Am Gedenktag 2018 ist die Bedeutung unserer Erinnerungskultur Thema.
Erinnern - eine Brücke in die Zukunft: Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

In Köln wurde am 3. Juni 1945 die erste Stätte des Erinnerns eingeweiht, nahe dem ehemaligen Gefängnis Klingelpütz. Es folgten Denkmäler für Zwangsarbeiter auf Kölner Friedhöfen und auf dem Jüdischen Friedhof in Bocklemünd ein eindrucksvolles Denkmal für die "über 11.000 Schwestern und Brüder unserer Gemeinde".

In der jungen Bundesrepublik wurde dieses frühe Gedenken an die NS-Opfer bald von einem allgemeinen Totengedenken überlagert, das sich "allen Opfern" zuwandte. Seit den 1980er Jahren rückten stärker bis dahin "vergessene Verfolgte" in den Blick, etwa Opfer der NS-Krankenmorde, der NS-Militärjustiz oder Homosexuelle. Aus den Kunstaktionen von Gunter Demnig entwickelte sich das Projekt "Stolpersteine". Die Erinnerungskultur wurde dank der Arbeit des NS-DOK vielfältiger und professioneller.
Alles gut in Köln mit dem Gedenken?

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